MiniMax M3
von MiniMax · Lizenz: MiniMax Community License · Eingeschränkte Lizenz
Erstes Open-Weight-Modell mit Frontier-Coding, 1 Million Token Kontext und nativer Multimodalität — 428B-MoE mit Sparse Attention für extrem lange Kontexte.
Was ist MiniMax M3?
MiniMax M3 ist das erste Open-Weight-Modell, das Frontier-Coding, ein Kontextfenster von 1 Million Token und native Multimodalität (Bild- und Videoverständnis) in einer einzigen Architektur vereint. Das Mixture-of-Experts-Modell umfasst rund 428 Mrd. Parameter, von denen nur etwa 23 Mrd.
pro Token aktiv sind. Die neue MiniMax Sparse Attention (MSA) beschleunigt lange Kontexte drastisch: bis zu 15-fach schnelleres Decoding bei 1M Token gegenüber dem Vorgänger M2. Mit 59,0 % auf SWE-Bench Pro übertrifft M3 laut Hersteller sogar GPT-5.5 und Gemini 3.1 Pro im Software-Engineering.
Die lokale Hürde ist allerdings hoch: Selbst in Q4-Quantisierung (GGUF via llama.cpp bzw. Unsloth) werden über 200 GB Speicher benötigt — realistisch sind Multi-GPU-Server oder ein Mac Studio mit 512 GB Unified Memory. Über Ollama läuft M3 nur als Cloud-Modell, nicht lokal.
Wichtig: Die MiniMax Community License erlaubt private Nutzung und Forschung frei, kommerzielle Nutzung erfordert jedoch eine schriftliche Genehmigung. Für Agenten-Workflows mit Tool-Calling und riesigen Codebasen eines der stärksten offenen Modelle überhaupt.
Fähigkeiten-Matrix
Was kann MiniMax M3 — und was nicht?
Hardware-Anforderungen
| Größe | Min. RAM | Empf. VRAM | CPU möglich? | Quantisierung | Empfohlene GPU |
|---|---|---|---|---|---|
| 428B-A23B | 256 GB | 240 GB | ✗ Nein | Q4_K_M | 4x H100 80GB oder Mac Studio 512GB |
Kompatibilität
Bewertung
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